Dutch Oven
Der Dutch Oven ist schlicht ein Topf aus Gußeisen mit einem Deckel aus Gußeisen :)Mein erstes 'Projekt' mit dem Dutch Oven ist ein Brot im Outer Rim (in meinem Fall die Datcha) zu backen.
Ich hab mich für einen relatvi kleinen DO entschieden, obwohl ich glaube, dass ist gar kein richtiger DO, sondern nur einfach ein Topf mit Deckel aus Gußeisen, aber was solls ;)
Die Maße sind laut Prospekt. Durchmesser innen: 19,5 cm, Höhe ohne Deckel: 9 cm, Gewicht: ca. 3,1 kg (selber gemessen habe ich 2.5kg)
1. Tag, 1. Versuch.
Am einfachsten ist definitiv backen mit Weizenmehl mit Hefe. Alle anderen Varianten sind schon etwas kniffliger. An diese werde ich mich langsam herantasten.So, schon zuhause habe ich aus Weizenmehl 405, Trockenhefe, Salz und Wasser ein Teig gemacht. Gemessen habe ich eigentloich großartig nichts. Etwas mehr als ein halber Beutel Mehl, ein Beutelchen Hefe, etwas Salz (etwas zuwenig wie sich rausgestellt hat) und etwa 1/3 bis 1/2 des Mehlgewichts Wasser. Das Ganze durchkneten bis man einen schönen, festen Teig bekommt. Ist er zu fest oder zu weich, kann man das einfach durch Beigabe von Wasser oder Mehl korrigieren.
Teig an einem warmen, zugluftfreien Platz (irgendwie abgedeckt) 20-30 Minuten gehen lassen.
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| Erster Versuch, Teig noch in der Schlussel mitgebracht. |
Den DO in die Glut stellen. Bei meinem ersten Versuch war ich noch sehr vorsichtig.4 kleine Holzkohlebriketts unten und 3 oben auf dem Deckel waren dann ein bisschen zu wenig.
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| 3 Glutdinger waren zu wenig, deshalb nochmals 15 Minuten mit verschärfter Oberhitze |
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| Unterseite |
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| Oberseite |
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| Angeschnitten |
2. Tag, 2. Versuch.
Dieses Mal wollte ich auch den Teig in der Datcha machen. Dazu musste ich noch einige weitere Materialien besorgen
Ich hab mir Weizen, Roggen und Dinkelmehl sowie Trockenhefe besorgt. Wasser und Salz hatte ich schon vor Ort. Damit kann man schon einen prima Teig machen.
Um den Teig zu kneten habe ich mich für eine flache, dünne, antihaftbechichtete Auflaufform entschieden. Das hat sich als ideal herausgestellt, da diese mit einem Kuchenpapier sauber gemacht werden kann.
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| Teig: Mehl (Weizen, Roggen, Dinkel), Trockenhefe, Wasser, Salz Backen: Grillbriketts, DO |
Dieses Mal habe ich mich für 3/4 Weizenmehl und 1/4 Roggenmehl entschieden.
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| Teig in der Auflaufform kneten und an einem warmen Platz gehen lassen. (ich hab mich in der Zeit auch gehen lassen) |
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| Glut ist ok und dieses Mal kommt ein bisschen mehr unter den Topf |
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| DO auf der Glut vorwärmen. Teig geht in die Endgerade |
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| Vom aufgegangenen Teig habe ich etwa 1/5 ab und in noch kleinere Stücke geschnitten |
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| und diese in etwa fingerdicke Rollies gedrecht |
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| Teig in den DO, Glut auf den Deckel, Rollies Schweinebauch auf den Rost |
Die kleinen Rollies backen sehr schnell und brauchen nicht viel länger als normales Grillzeugs. Schnecken absolut lecker.
Dieses Mal war nach 45 Minuten das Backen zuende. Das Ergebnis war 1A.
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| 45 Minuten haben dieses Mal gereicht |
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| Weizen-Roggen-Brot aus dem Dutch Oven |
3. Tag, 3. Versuch
Heute gab es die Weizen-Dinkel-Variante. Diese Mal habe ich ein klein wenig mehr Teig gemacht (aus etwa 700g Mehl. Geschüttet, nicht gemessen). Weizenmehl zu Dinkelmehl grob 2/3 zu 1/3.Wieder Rollies gebacken und den DO war mit dem Tei zu etwa 3/4 gefüllt. Das hatten den Effekt, dass der Teig an allen Seiten angestoßen ist. Viel mehr kann man an Volumen nicht mehr aus dem kleinen DO rausholen.
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| Weizen-Dinkel Brot. |
Dieses Mal habe ich vergessen die Backzeit zu messen ;) ich tippe irgendwas zwischen 50 und 60 Minuten. Den Teig habe ich ctwa 20 Minuten in einer durchsichtigen Plastikkiste in der Sonne aufgehen lassen.
Wenn man den Teig weicher macht und bei Wärme länger aufgehen lässt, wird die Krume sicher noch lockerer und hat größere Poren. Ich wollte aber gerne ein kompacktes Brot mit feiner, weicher Krume und einer knusprigen Kruste. Und genau so ist es geworden.
Ich hab noch die Brote gewogen. Weizen und Roggen-Weizen wogen 600g, Weizen-Dinkel fast 700g.
Man könnte die Oberseite des Teiges vor dem Backen noch mit dem Messer einschneiden, dass gibt mehr und eine schönere Kruste. Ich hab den Teig aber einfach so in den Topf geworfen.
Durch die dicke Gußeisenwände und den Deckel wird das Brot super gebacken und gelingt fast von alleine. Die richtige Temperatur hat man schnell rausgefunden. Ich bin jedenfalls schwer begeistert.
Beim Backen ist es von Vorteil wenn der DO etwas vom Wind geschützt ist, sonst kühlt er einseitig ab. Man könnte auch ein Erdloch graben, dort ein schönes glutiges Feuer machen und den DO dort reinstellen.















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